Pansonic VideoZone hat mir für einige Wochen die Panasonic HX-WA10 zur Verfügung gestellt. Zum Herumspielen, zum Testen, zum Anfreunden. Letzteres ist schon nach kurzer Zeit gelungen. Doch der Reihe nach.
Die Kamera selbst habe ich in diesem Video bereits kurz vorgestellt:

 

Die genaue Produktbeschreibung mit allen technischen Details gibt es hier – ich schenke es mir also, diese hier nochmal aufzuzählen. Nur soviel: Die HD-Kamera lässt – für diese Geräteklasse – keine Wünsche offen. Die Linse ist gut, der Chip arbeitet vernünftig, das Menü bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten für all diejenigen, die aktiv ins Geschehen eingreifen möchten. Wer dies nicht will, nutzt den intelligenten Aufnahmemodus und ist damit in aller Regel bestens versorgt.
Näher eingehen möchte ich an dieser Stellen aufs Handling. Das habe ich als sehr angenehm empfunden. Die Kamera weist, man sieht das im Video oben, eine Pistolengriff-Form auf. Das Konzept ist zwar nicht neu, aber egal. Es ist gut. Die HX-WA10 liegt nahezu perfekt in der Hand. Formgebung und Gewicht – sie ist nicht schwer, aber auch kein Fliegengewicht – tragen dazu bei, dass man die Kamera ruhig hält. Die Ergonomie lässt die Finger auch nach einigen Minuten nicht verkrampfen (man kennt das ja von den Leuten, die versuchen, mit einem Handy zu filmen oder Bilder zu machen; meist mehr Kampf und Krampf als elegant & ergonomisch …).
Zum guten Handling trägt natürlich das klapp- und drehbare Display wesentlich bei. Es sorgt dafür, dass man in bestimmten Situationen überhaupt (z.B. über Kopf) oder unauffällig (Kamera nicht vor der Nase, sondern vielleicht in Hüfthöhe) filmen kann. Das ist mit anderen kompakten Videokameras oft nicht möglich.
Dass die Panasonic HX-WA10 wasserdicht ist, jedenfalls bis 3 Meter Tiefe, habe ich als angenehm empfunden. Nicht, weil ich damit tauchen war (noch nicht! :-) ). Sondern weil ich versucht habe, in diesem Sommer damit zu filmen. Und dieser Sommer ist bekanntermaßen eine ziemlich feuchte Angelegenheit. Regen war mir aber beim Kamera-Testen ziemlich wurscht – eben weil: wasserdicht. Feine Sache. (Ok, bislang konnte ich aufgrund des Wetters noch nicht all das drehen, was ich eigentlich wollte. Aber ich hoffe auf die kommende Woche …)
Dieser Wasserdichtigkeit fallen allerdings ein paar Dinge zum Opfer, die man sich wünschen würde. Einen externen Mikrofon- und Kopfhöreranschluss zum Beispiel. Für die Zielgruppe dieser Kamera ist das vielleicht nicht das Wichtigste. Aber mit diesen Features(die nicht viel kosten) wäre sie ein echter Allrounder auch für Blogger oder Videojournalisten (auch, weil sie als Webcam nutzbar ist). Etwas fummelig ist die Verriegelung der Klappe, hinter der sich die USB- und HDMI-Anschlüsse befinden. Aber ok, das Ding muss eben dicht sein. Nicht ganz so glücklich ist die Tatsache, dass die SD-Karte nur herausgenommen werden kann, wenn man den Akku entfernt. Auch hier war das Thema “wasserdicht” offenbar maßgeblich dafür verantwortlich, dass man auf eine eigene Klappe für die SD-Card verzichtet hat. Aber das alles ist zu verschmerzen, weil es nicht wirklich stört. Man muss sich nur daran gewöhnen.
Was mich allerdings nicht ganz überzeugt hat, das ist die Anordnung der Aufnahmetasten und der Zoom-Wippe. Diese liegen viel zu dicht beieinander, und wer mit der Kamera fotografieren möchte, der muss mit dem Daumen quer über die Zoomwippe greifen. Das wäre zunächst nicht schimm. Nur: Man drückt beim Auslösen dann auf einen Punkt, der außerhalb der Achse der Kamera liegt. Mir jedenfalls ging es so, dass sich die Kamera beim Auslösen immer leicht nach rechts gedreht hat. Allerdings: Allzu viele Bilder habe ich damit ohnehin nicht gemacht – ist ja ‘ne Videokamera.
Mein Vorschlag für die nächste Gerätegeneration: Die Taste für den intelligenten Aufmahmemodus sitzt an ziemlich prominenter Stelle. Und braucht da eigentlich auch unnötig viel Platz. Diese Taste könnte ohne Probleme nach links in den Bereich der Menüsteuerung wandern, und schön gäbe es genügend Platz für ordentliche Bedienelemente auf der Rückseite.

Mein Fazit: Tolle Kamera, durchdachte Ergonomie, funktional, unempfindlich, praktisch, handlich. Empfehlenswert!

Hier noch ein kurzes Surfer-Video, das ich damit gedreht habe. Ich hoffe, dass Wetter und Terminkalender kommende Woche so in Einklang zu bringen sind, dass ich noch ein, zwei Videos mit der Panasonic HX-WA10 drehen kann, bevor ich sie – leider – wieder zurückschicken muss.

 

 
Update: Noch eins.

 

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One Response to “Panasonic HX-WA10 – ein erstes Fazit”

  1. [...] kurze Testvideo zu drehen. Meine Eindrücke von der Kamere und einige Links zu den Videos gibt es hier. [...]

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